Der fliegende Teppich ist ein Verein zur Schaffung naturnaher Lebensräume in der Stadt.
Ziel unseres Vereines ist es Brücken zwischen großstädtischem Leben und dem Kreislauf der Natur zu bauen. In gemeinschaftlichem Rahmen sollen Begegnungszonen zwischen Mensch und Natur entstehen.
Der Verein entstand im Rahmen eines Gemeinschaftsgarten- und Naturschutzprojektes im hinteren Teil des Andreasparks 1070 Wien.
Landwirtschaft in der Stadt
Ein Hauptaugenmerk unserer Vereinsarbeit liegt auf dem Aspekt der Nahrungsbeschaffung im urbanen Raum. Dabei steht ein Renaturalisierungsprozess zur Urbarmachung des Bodens für wildwachsende Nutzpflanzen im Vordergrund (siehe Rubrick „natürlicher Lebensraum“).
Wildwachsende Nutzpflanzen (z.B. Beifuss, Brennessel, Melde, Haselnuss (-blätter),…) weisen im Vergleich zu Kulturpflanzen der konventionellen Landwirtschaft eine hohe Toleranz gegen (klimatologische) Widrigkeiten auf. Weiters sind sie pflegeleicht und benötigen keine künstlich geschaffenen agrarischen Rahmenbedingen (keine/sehr geringe Energiezufuhr (Dünger, Wasser, Licht, Wärme) notwendig). Darüber hinaus handelt es sich oft um krautige Pflanzen (Blattteile) die das ganze Jahr über immer wieder geerntet werden können. So ist auch auf bescheidenen Flächen (wie im Stadtraum üblich) eine nennenswerte Nahrungsmenge erwirtschaftbar.